"Arbeitskreis Einheit" - wer wir sind


Der "Arbeitskreis Einheit" wurde gegründet von ehemaligen Mitgliedern der KPD(B). Ursprünglich bestand seine Aufgabe darin, die Aufgaben, die mit der Auflösung der KPD(B) im April 2011 verbunden waren, abzuarbeiten und den Übergang zur gemeinsamen Arbeit mit und in der Kommunistischen Initiative (KI) im Sinne der Einheitspolitik der KPD(B) zu organisieren. Ziel war es, die Kräfte zusammenzuführen und so substanzielle Fortschritte auf dem schwierigen Weg zur Überwindung der Spaltung der Kommunisten hin zur Schaffung einer einheitlichen, marxistisch-leninistischen Partei zu erzielen.  Ein Jahr später müssen wir feststellen, daß wir auf diesem Weg nicht spürbar vorangekommen sind und Meinungsverschiedenheiten zwischen uns und der KI sowohl in strategisch-taktischen, organisatorischen und ideologischen Fragen entstanden, die wir nicht lösen konnten. Wir wollen aber das Thema Einheit und die Bemühungen deshalb nicht aufgeben. Dazu wurde von uns der "Arbeitskreis Einheit" wieder gebildet, um in seinem Rahmen wieder organisiert für die Überwindung der Spaltung der Kommunisten arbeiten zu können. Auf unserer Homepage wollen wir unsere politischen Ansichten vermitteln und für gemeinsame Anstrengungen aller Marxisten-Leninisten im Sinne der Einheit werben.

Wir sind uns im Klaren, daß der Weg zur Einheit kompliziert und lang sein wird. Die Niederlage des Sozialismus infolge des fortschreitenden Revisionismus und Reformismus, insbesondere seit der sogenannten "Entstalinisierung", die letztlich der offenen Konterrevolution 1989/90 Tür und Tor öffneten, wirkt bis heute in der kommunistischen Bewegung heftig nach. Noch immer haben wir diese Phase nicht überwinden können, noch immer ist die kommunistische Bewegung in Deutschland wie international überwiegend von Niedergang, Zerstrittenheit und Spaltung gekennzeichnet.
Die (zeitweilige) Niederlage des Sozialismus und die gegenwärtige Schwäche der komunistischen Bewegung ändern nichts daran, daß sich die allgemeine Krise des Kapitalismus zunehmend verschärft und ihren Ausdruck in der schnellen Abfolge von Krisen sowie in zunehmenden Widersprüchen zwischen Kapital und Arbeit, aber auch zwischen den kapitalistischen Zentren selbst findet, verbunden mit einem immer aggressiver um sich schlagenden Imperialismus, der den Ausweg aus der Krise sucht mit immer neuen Kriegen, wachsender Ausbeutung und Unterdrückung. Die Ausbeutung der Werktätigen in den kapitalistischen Staaten und die Ausplünderung der vom Imperialismus unterdrückten Völker geht einher mit der fortschreitenden Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit und der realen Gefahr eines dritten Weltkrieges, der die Existenz der menschlichen Zivilisation insgesamt bedroht.
Um so notwendiger ist es, daß sich die Kommunisten endlich reorganisieren, ihre Spaltung überwinden und sich auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus handelnd wieder ihrer historischen Aufgabe stellen: Die politische Führung im Klassenkampf der Arbeiterklasse gegen das Kapital zu übernehmen und ein breites Bündnis mit allen antiimperialistischen Kräften zu organisieren, mit dem letztlichen Ziel, die kapitalistische Gesellschaft zu überwinden und eine neue sozialistische Gesellschaft aufzubauen.


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